Warum wird der Einlagensicherungsfonds angepasst?

Seit Einführung des Einlagensicherungsfonds 1976 werden Kundeneinlagen im Falle der Insolvenz einer Bank geschützt. Der Einlagenschutz ist individuell für jede am Einlagensicherungsfonds teilnehmende Bank und ergibt sich aus der Höhe der Eigenmittel (vormals des Eigenkapitals) der jeweiligen Bank. Seit 1976 gilt unverändert die Sicherungsgrenze in Höhe von 30 % der Eigenmittel (bzw. des haftenden Eigenkapitals). In der Zwischenzeit hat sich die Bankenwelt jedoch erheblich verändert. Viele Banken sind heute deutlich größer und daher auch mit deutlich mehr Eigenmitteln ausgestattet als damals. Damit sind auch die Sicherungsgrenzen erheblich gestiegen. In Zukunft werden sie wegen neuer Eigenkapitalvorschriften weiter kräftig steigen. Daher haben die privaten Banken 2011 beschlossen, die Sicherungsgrenzen des Einlagensicherungsfonds in den nächsten Jahren maßvoll anzupassen. Damit wird im Interesse der geschützten Kunden der Einlagensicherungsfonds für die Zukunft besser aufgestellt!

Die lange Übergangszeit ab 2015 soll allen Betroffenen ausreichend Zeit geben, sich auf die neue Situation einzustellen und gegebenenfalls ihr Anlageverhalten anzupassen.

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