Welche Änderungen sind noch geplant?

 

Anpassung des Schutzumfangs

Die Änderungen beim Schutzumfang vollziehen sich in zwei Schritten:

  • Seit dem 1. Oktober 2017 unterliegen Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen, die von Unternehmen, institutionellen Anlegern und halbstaatlichen Stellen erworben werden, nicht mehr dem Schutzumfang des freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Für Papiere, die vor dem 1. Oktober 2017 erworben wurden, gilt ein Bestandsschutz.
  • Ab dem 1. Januar 2020 erworbene Einlagen von Unternehmen, institutionellen Anlegern und halbstaatlichen Stellen mit einer Laufzeit von über 18 Monaten, werden nicht mehr durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds geschützt. Auch hier gilt der Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem 1. Januar 2020 getätigt wurden.

Wichtig: Beide Regelungen gelten nicht für natürliche Personen und Stiftungen. Hier bleibt der Schutzumfang weiterhin in vollem Umfang erhalten.

Anpassung der Sicherungsgrenzen

Anpassungen der Sicherungsgrenzen erfolgen in den Jahren 2020 und 2025 . Die Sicherungsgrenze wird ab dem 1. Januar 2020 auf 15 % und ab dem 1. Januar 2025 auf 8,75 % reduziert.

Beispiel: hypothetische Entwicklung der Sicherungsgrenze bis 2025 anhand einer Bank mit konstant 100 Millionen Euro Eigenkapital:

31. Dezember 2014 30 % 30 Mio. Euro geschützte Einlagen pro Kunde
1. Dezember 2015 20 % 20 Mio. Euro geschützte Einlagen pro Kunde
1. Januar 2020 15 % 15 Mio. Euro geschützte Einlagen pro Kunde
1. Januar 2025 8,75 % 8,75 Mio. Euro geschützte Einlagen pro Kunde

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