Einlagensicherungsfonds

Bankeinlagen sind in Deutschland auch im Krisenfall gut geschützt



Deutschland verfügt über eines der leistungsfähigsten Einlagensicherungssysteme weltweit. Bankkunden werden durch eine Kombination aus gesetzlicher und freiwilliger Einlagensicherung umfassend geschützt. Im Falle einer Bankpleite hat in Deutschland bisher kein Sparer auch nur einen einzigen Euro verloren. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt dabei 100.000 Euro pro Einleger pro Bank. Darüber hinaus gehören die meisten Banken freiwilligen Einlagensicherungssystemen an, die einen noch weitergehenden Schutz bieten. Die Coronakrise verunsichert derzeit viele Menschen, es besteht kein Grund zur Sorge. Die Bank ist und bleibt der sicherste Platz für Ihr Geld.

Weitere Informationen

Informationsbogen

Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden über die gesetzliche Einlagensicherung zu informieren. Dazu versenden die Banken an ihre Kunden einmal jährlich den Informationsbogen für den Einleger. Wichtig zu wissen: Grund für die Zusendung ist nicht etwa eine Änderung des Schutzniveaus oder eine Schieflage der Bank.

Das im Informationsbogen genannte Einlagensicherungssystem ist nur für die Durchführung der Entschädigung der Kunden zuständig. In diesem Fall würden Sie direkt durch das Einlagensicherungssystem angeschrieben.

Das Einlagensicherungssystem kann Ihnen keine Auskünfte über ihre Bank geben. Wenn Sie Fragen zur Kontoführung haben oder eine Auskunft suchen, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Bank.

Über den Einlagensicherungsfonds

Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken schützt die Guthaben von Kunden bei den privaten Banken in Deutschland.

Auf dieser Webseite finden Sie die wesentlichen Informationen über Umfang und Funktionsweise der Einlagensicherung.

Besteht seit 1976

Schutz bis zu 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals

etwa 150 Mitgliedsbanken

Schutzumfang

Die Einlagensicherung schützt Sicht-, Termin- und Spareinlagen(Guthaben auf Girokonten, Sparkonten, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten) bis zur individuellen Sicherungsgrenze einer Bank.

Der Einlagensicherungsfonds schützt Guthaben von Privatpersonen, Stiftungen sowie - mit gewissen Einschränkungen - die Einlagen von Wirtschaftsunternehmen und anderen Gläubigern. Die Sicherungsgrenze orientiert sich am haftenden Eigenkapital der jeweiligen Bank.

Fragen und Antworten

Was ist ein Moratorium?

Ein Moratorium ist ein Zahlungs- und Veräußerungsverbot im Sinne von § 46a KWG, das durch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), verhängt wird. Dadurch ist die Bank gehindert, Gelder anzunehmen und auszuzahlen. Die Bank darf lediglich Zahlungen entgegennehmen, die zur Tilgung von Schulden bestimmt sind.

Wann tritt der Entschädigungsfall ein?

Kommt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu dem Ergebnis, dass für die Bank keine Chance besteht, die Geschäfte fortzuführen, oder dauert das Moratorium bereits sechs Wochen an, stellt sie den sogenannten Entschädigungsfall fest. Erst dann kann der Einlagensicherungsfonds seine Tätigkeit aufnehmen und damit beginnen, die Anleger zu entschädigen. Dazu wird er jeden Kunden anschreiben und ihn entschädigen.

Wie lange dauert es, bis ich mein Geld wiederbekomme?

Gesetzliche Entschädigungsansprüche sind grundsätzlich innerhalb von sieben Arbeitstagen nach der Feststellung des Entschädigungsfalls zu erfüllen. Diese Frist wird freiwillig auch durch den ESF erfüllt. Die konkrete Dauer hängt unter anderem von der Zahl der Kunden und der internen Organisation der Bank ab.

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